Teilnehmerstimmen

S.T. (aus CH): Zusammen mit meinem Mann durfte ich im Sommer 2017 für drei Tage Christina und Marc erleben– auf ihrem Hausboot –  es war ein Geburtstagsgeschenk von meinem Mann an mich, und wir haben es als kleines „update“ genutzt nach 10 jährigem Zusammensein. War schön mit Christina und Marc, Zeit auf diesem wundervollen Boot zu erleben- und kann Euch das allen empfehlen!

DSC00994 - Arbeitskopie 2

G.F. (aus Wien, Teilnahme 2017): Die Zeit auf der Virgo war für mich ein Schritt aus der Hektik in eine Welt voller Ruhe, Gelassenheit und Freiheit. Eine kleine Welt mit klaren Strukturen und einer Geschwindigkeit, die der ruhigen gleichmäßigen Strömung des Flusses entspricht. Eingefasst in einen Rahmen aus Seerosen, Schilf und Bäumen – in dieser Oase war es mir möglich, auf engstem Raum mit meiner Frau in Frieden eine Woche zusammen zu sein.

Dank euer Anleitung und Unterstützung war es uns auch möglich, heikle Themen unserer Beziehung in Ruhe zu besprechen und ein besseres Verständnis füreinander zu bekommen. Wie schon so oft hast du, Christina, es wieder geschafft, uns das starke Band der Liebe zueinander wieder spüren zu lassen.
Dank des schönen Wetters war es auch noch möglich, mehrere Nächte an Deck unter freiem Himmel zu schlafen.

Die Zeit auf der Virgo war wie ein Traum, der eine Woche lang dauert. Ein all-inklusive Urlaub für Seele und Geist. Wobei ich aber sagen darf, der Körper kam dabei sicher auch nicht zu kurz. Marcs Qualität als Kapitän wurde noch durch seine Kochkünste getoppt.
Also alles in allem eine wunderbare und wertvolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

M.R. (aus D): Das Hausboot, ein liebevoll umgebauter holländischer Binnenkutter mit „Jahresringen“ und Patina, aber technisch tip-top – dieses Schiff muss nicht auf Retro machen, es ist Retro! Ich habe die „Virgo“ jedenfalls gleich wegen ihres kantigen Charakters und ihrer sympathischen Ausstrahlung ins Herz geschlossen.
Die Langsamkeit, mit der wir die folgenden Tage durch die Landschaft tuckerten, ist pure Entschleunigung. Es ist genug Zeit und Raum zum Schauen, Bewundern der Wasservögel, sich über die Welt im Großen und unsere Welt im Kleinen austauschen und Nähe zueinander finden. Man will ja zunächst ausloten, was der andere denkt und fühlt, bevor man sich öffnet.
So ein Hausboot ist ja ein Intensivkurs in Nähe, beim Thema Toilette ein bisschen schwierig für mich, aber nur ein bisschen. Wunderbar fand ich den Vielklang Sonne, wunderbare Natur, herrliches Essen von Marc (Rösti habe ich durch ihn als mein Soulfood entdeckt und nachgekocht) und französische Weine. Und natürlich die Gespräche, die so ruhig und entspannend dahinflossen wie das Wasser im Kanal. Die Beziehungs-therapeutischen Runden mit Dir, Christina, haben mir viel gegeben und mal wieder gezeigt, wie entspannend ein geschulter Blick von Außen auf die Partnerschaftsbeziehung sein kann; es wirft einen im besten Sinne aus der (manchmal destruktiven) Bahn. Viel gelacht haben wir auch über die vielen eigenen Bedeutungen gemeinsamer Ausdrücke im Schwyzer-Dütsch, Bundesrepublik-Deutsch, Österreich-Deutsch – schön, wie man sich über die Eigenheiten liebevoll freuen und necken kann.

A.R. (aus Frankfurt): Für mich war die Nähe auf dem Hausboot erstaunlicherweise kein Problem. Die beiden Kajüten sind durch das „Steuerhaus“ und die Toilette voneinander getrennt. Es gibt immer genug Platz oben auf dem Deck und vor allen Dingen habt Ihr, Christina und Marc, eine so große Feinfühligkeit, die einlädt zu seinen eigenen Bedürfnissen zu stehen und die des Anderen auch zuzulassen. Es gibt kaum eine schönere Art zu reisen als mit der gemächlich dahintuckernden Virgo, die ich wunderschön und liebevoll hergerichtet finde. Ich habe wunderbar geschlafen und empfand das Leben auf dem Boot als herrlichen Rückzug und Freiheit. Die Gespräche mit Dir, Christina, haben wohl getan – sehr schnell waren wir an den „brenzligen“ Stellen und die hast Du mit uns wunderbar zu nehmen gewusst. Und das krönende Highlight war für mich die grandiose Kochkunst von Dir, Marc. Ich schwelge immer mal wieder in der Erinnerung an die kulinarischen Genüsse, zelebriert von Dir an Deck und mit Genuss von uns dankbar erlebt. Haute Cuisine an Bord eines Sechs-Sterne-Bootes – aus meiner Sicht. Es waren auf jeden Fall „Sechs-Sterne-Tage“!

K.M. (aus A): Wir haben den Aufenthalt bei Euch am Boot sehr genosse. Es hat uns gut geholfen, viele Aspekte unserer Beziehung zu verbessern. Das „lebt bei uns im Alltag so weiter“, wenngleich wir nicht mehr alles so umsetzen wie zu Beginn.
Die Idee der allgemeinen Aktivitätsverminderung, Schlagwort: „– 10 %“ hat Anfangs zu eher mehr Arbeit geführt. Aber wir haben was umgesetzt und ich denke, es hat sich verbessert.
Die „Herzzeit“ versuchen wir, weiterhin regelmäßig bei unseren Wochenend-Morgenläufen stattfinden zu lassen. Die „Hautzeit“ gibt es ansatzweise auch, mündet aber meistens rasch entweder in gemütlichem, kuscheligen Einschlafen, oder auch mal mehr…
Zusammenfassend, wir leben freundlich, liebevoll, wertschätzend und fast völlig konfliktfrei unsere unterschiedlichen Alltage, mit (trotz) unterschiedlicher Zeitstruktur und Erfordernissen und wollen die ruhige Auszeit auf der Virgo, mit Euch, nicht missen.

G.M.(aus A): Ich schließe mich durchaus an Ks. Antwort an, es geht uns weiterhin sehr gut. Das liegt vor allem daran, dass K. äußerst umgänglich ist, auch wenn ich nervig bin… Ich hatte im September unheimlich viel Arbeit, das normalisiert sich jetzt (hoffentlich) ein wenig. Also das mit der Zeit ist so eine Sache…
Und so ist auch die „Herz Zeit“ rarer geworden. Dafür ist mir gestern beim Erzählen bewusst geworden, welches Glück ich doch mit K. habe, der mit mir den ganzen Abend tanzt (immer noch, zuletzt sogar ohne Streit über Taktgefühl), wo andere schon lange auch das Heulen über ihren Nicht-Tänzer Partner aufgegeben haben.