Noch Fragen?

Macht eine Paartherapie oder Paarberatung überhaupt Sinn?

Eine Paartherapie / Paarberatung macht dann Sinn, wenn Sie beide die Bereitschaft haben, etwas für Ihre Beziehung zu tun. Wenn einer der Meinung ist, wenn der Andere sich ändert, ist alles wieder gut, dann ist ein gemeinsames Arbeiten schwer möglich. Dann ist es aber auch sinnvoll, wenn Sie alleine kommen, um sich in dieser Situation Hilfe zu holen.

Wann ist es Zeit für eine Paarberatung?
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Wenn Sie mehr schlechte als gute Zeiten in Ihrer Partnerschaft erleben, wenn Sie sich vom vielen Streiten ausgelaugt und erschöpft fühlen, dann sollten Sie sich Unterstützung holen. Wenn ein schwerwiegendes Ereignis, wie ein Seitensprung, Ihre Partnerschaft erschüttert, dann ist mit Hilfe einer Paarberatung die Situation für beide leichter zu verarbeiten.

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Eine Paarberatung ist so teuer!

Eine Beziehung braucht Pflege und manchmal eine „Reparatur“. Überlegen Sie doch einmal, wieviel Sie für Ihr Auto jährlich bezahlen – an Überprüfung, Service und Reparatur, damit „es läuft, wie geschmiert“. Dann werden Sie merken, dass eine Investition in eine Unterstützung von aussen nicht wirklich teuer ist – für die Partnerschaft, die länger als Ihr Auto halten soll.

Wie oft muss ich kommen, bis die Beratung „wirkt“?

Es gibt keine allgemein gültigen Regeln! Manchmal reicht eine Beratung, um wieder klar zu sehen, da ich sehr lösungsorientiert arbeite. Manchmal ist eine Begleitung über einen längeren Zeitraum hilfreich – in wöchentlichen oder auch längeren (z.B. monatlichen) Abständen. Oder ganz unregelmäßig – je nach Bedarf.
Meine Empfehlung in der Paarberatung ist meist, sich für fünf Sitzungen verbindlich anzumelden, um mit mir das neu erlernte Verhalten zu reflektieren und zu festigen. Wir entscheiden gemeinsam nach der ersten Sitzung, was für Sie passt.

Wie hoch ist die Erfolgsquote einer Beratung?

Die Erfahrung zeigt, dass jede Beziehung zu retten ist, egal was vorgefallen ist, unter einer Voraussetzung: BEIDE müssen es wollen. Offizielle Studien bestätigen, dass ca. 68% der Paare nach einer Beratung wieder gut oder sogar besser als zuvor miteinander auskommen.

Wie lange muss ich auf einen Termin warten?

Sie bekommen bei mir in der Regel innerhalb weniger Tage einen Termin. Ich biete Termine auch zu ungewöhnlichen Zeiten an, wie Abends oder am Wochenende – z.B. am Sonntag abends haben auch stark beschäftigte Paare meist gut Zeit und können entspannt zur Beratung kommen. Auch sind Beratungen über Skype möglich. Zu

Ist Lebensberatung das Gleiche wie Psychotherapie?

Nein. Psychotherapie wird von Psychotherapeuten mit spezieller Ausbildung (die auch die Behandlung psychischer Krankheiten einschließt) ausgeführt. Ich arbeite mit psychisch gesunden Personen, die momentan Unterstützung brauchen oder in einer Krise stecken.

Können die Kosten mit der Krankenkasse verrechnet werden?

Nein. Lebens- und PaarberaterInnen haben keine Verträge mit Krankenkassen. In sozial schwierigen Situation kann ich Sie an geförderte Beratungsstellen verweisen oder spezielle Honorarvereinbarungen treffen.

Bei Problemen in der Partnerschaft – muss ich da mit dem Partner kommen?

Das wäre natürlich optimal. Aber – manchmal ist der andere nicht dazu bereit. Oder es ist auch nicht unbedingt nötig – es hängt vom Thema der Beratung ab. Im Laufe der ersten Sitzung lässt sich herausfinden, ob es sinnvoll ist alleine oder gemeinsam mit dem Partner (der vielleicht später dazu bereit ist) weiter zu arbeiten.

Ich habe immer wiederkehrende Probleme mit Partnerschaften, aber derzeit keinen Partner. Bin ich hier dennoch richtig?

Natürlich – auch die Abwesenheit einer Partnerschaft ist ein Beziehungsthema. Gemeinsam können wir Ihren eigenen Anteil am Nichtgelingen einer Partnerschaft klarer machen.

Über sexuelle Themen zu sprechen ist mir peinlich. Was kann ich da tun?

Ich arbeite in einer sehr entspannten und freundlichen Umgebung – das hilft, sich zu öffnen. Als Apothekerin bin ich gewöhnt, über „peinliche“ Themen zu sprechen und kann es Ihnen daher sehr leicht machen, diese Dinge anzusprechen.

Muss ich mich in den Gruppen vor anderen „outen“?

Natürlich erzählt jede(r) nur so viel über sich, wie er/sie möchte. Es gibt nichts, was gesagt werden muss und es besteht immer die freie Wahl zu entscheiden, wie viel man erzählen mag – oder nicht.

Ich habe gehört, in Gruppenseminaren entsteht ein „Gruppendruck“ – was ist da dran?

Die Teilnahme an jeder Übung ist selbstverständlich freiwillig. Jede Übung wird vorher genau erklärt, so dass man dann entscheiden kann, ob sie passt.
Aus Erfahrung weiss ich, dass die entspannte und vertrauensvolle Stimmung innerhalb einer Gruppe (die überraschenderweise meist sehr schnell entsteht, auch – oder besonders – unter völlig Fremden!) sehr unterstützend wirkt, um neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Was bedeutet „tantrischer Hintergrund“?

Ich habe in meinen Ausbildungen viele Elemente der östlichen Lehren kennen gelernt, die ich weitergeben möchte. Dabei erscheint mir vor allem die völlig andere Sichtweise von Sexualität wichtig, die zu einem ganz tiefen, spirituellen Erleben von Verbundenheit und Liebe führt.

Unterliegen Sexual- und PaarberaterInnen der Schweigepflicht?

Selbstverständlich! Wir sind genauso wie ÄrztInnen oder PsychotherapeutInnen an die Schweigepflicht gebunden.

 

Falls Sie weitere Fragen haben, rufen Sie mich einfach an:

In der CH unter +41/(0)79 1558498

In A unter +43/(0)699 17580115

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